Aastra steuert Gebäudetechnik per Telefon

21.11.09

Offene Standards:
"Wir haben dafür mit seiner eigens entwickelten Open Interface Platform (OIP), welche unsere IntelliGate-Telefonanlage mit Gebäudeautomationssystemen auf Basis des KNX-Standards koppelt, die technischen Grundlagen geschaffen", sagt Peter Friedsam, Sales Director bei Aastra.

KNX ist ein Zweidrahtbussystem und seit 2002 der offene Standard für universelle Gebäudeautomation. Es verbindet in einer Anlage Sensoren mit Aktoren und erlaubt dabei bidirektionale Datenübertragungen. Dadurch wird die Kommunikation von allen Sensoren und Aktoren untereinander möglich. Offene Standards und Schnittstellen machen die Integration verschiedenster Systeme möglich. In puncto Energieeffizienz ist auf lange Sicht auch eine Kombination mit Smartgrid-Lösungen denkbar, heißt es bei Aastra.

Mehrere Zugriffsmöglichkeiten:
Nutzer können sowohl gebäudetechnische Komponenten von ihren Endgeräten aus ansteuern als auch diese auf andere Weise nutzen. "Beispielsweise werden im Falle eines Brands detaillierte Informationen über den jeweiligen Brandmelder automatisch auf den Displays der Mitarbeiter abgebildet", so Friedsam. Anwender sehen sich dank einer CTI-Applikation auch in der Lage, über ihren PC auf die Gebäudetechnik zuzugreifen. Die Integration von Outlook Express macht es überdies möglich, auf der Grundlage von Kalendereinträgen Aktionen zu setzen. So können etwa Beleuchtung und Raumklima auch bei Abwesenheit genau reguliert werden. Ein Handy-Client ermöglicht Usern von Blackberrys und Mobiltelefonen, die mit Symbian-S60 in der Version 3 laufen, den Zugriff. Weitere Versionen für Windows Mobile und Android befinden sich in Vorbereitung. "Natürlich hat der Systemadministrator die Möglichkeit, Zugriffsrechte frei zu konfigurieren und individuell abzustimmen", stellt Friedsam klar. Über Aastras OIP-Server ließen sich auch mehrere Telefonanlagen verschiedener Firmen ohne Einschränkungen an ein Gebäudeautomationssystem anschließen.

Einsparungspotenzial:
Das System mache gewisse Schaltervorrichtungen wie etwa für Rollos verzichtbar. Massives Einsparungspotenzial ergebe sich jedoch aus seiner Flexibilität bzw. Skalierbarkeit. Es ist keine zusätzliche Hardware nötig, um das System aufzusetzen. Daher können auch Änderungen rein über Programmierarbeit vollzogen werden. Kostspielige Umbauten oder Umrüstungen entfallen.

Referenzen:
Eine Schweizer Radiostation nützt Aastras Kombinationssystem bereits. Seither geht die Klimaanlage im Falle von Anrufen ins Studio automatisch aus. Ist der Moderator "on Air", stellt sich das Telefon auf stumm. Das IntelliGate-Telefonsystem der kanadischen Spezialisten für Unternehmenskommunikation hingegen wird seit Längerem weltweit eingesetzt. Kleine Firmen greifen genauso darauf zurück wie Großunternehmen auf Anlagen mit mehreren Tausend Nebenstellen.

 

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