Sprunghafter Anstieg von Videokonferenzen

15.04.10

Sprunghafter Anstieg von Videokonferenzen
Nachdem der Flugverkehr in ganz Europa durch die Aschewolke aus dem isländischen Vulkan Eyjafjallajoküll schwer gestört ist, verlegen viele Unternehmen ihre Meetings spontan ins Internet. Die Anbieter von Videokonferenzen berichten von einem sprunghaften Anstieg auf Rekordniveau.

Die Aschewolke vom Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjallajoküll legt derzeit einen Großteil des europäischen Flugverkehrs lahm. Aktuelle Schätzungen gehen davon aus, dass heute (16. April) insgesamt über 60 Prozent der Flüge gestrichen werden. Während dieser teure Ausfall die Luftfahrtindustrie schwer trifft, sorgt er auf andere Seite für Rekordergebnissee: Offenbar haben die meisten Unternehmen ihre wichtigen Termine und Meetings spontan ins Internet verlegt, um nicht allzu sehr durch die Aschewolke in ihrer Arbeit behindert zu werden.

So verzeichnete etwa der Anbieter Regus, der weltweit rund 2.500 öffentliche Videokonferenzstudios betreibt (55 davon in Deutschland) seit dem Vulkanausbruch einen Anstieg der Videokonferenzen um rund 12 Prozent in Deutschland. Die größte Nachfrage kommt dabei aus den Regionen, in denen die Airports bereits teilweise gesperrt sind, wie in München, Frankfurt, Berlin und Düsseldorf. In England, das noch deutlich schlimmer von den Auswirkungen der Vulkanasche betroffen ist, wurden sogar 38 Prozent mehr Videokonferenzen gebucht, als sonst üblich. Insgesamt erwartet der Anbieter am heutigen Freitag, 16. April 2010, den größten Ansturm auf Videokonferenzstudios der gesamten Firmengeschichte.

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